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Sollte der bereits beschlossene Ausstieg aus der Kernenergie rückgängig oder nicht rückgängig gemacht werden?

Ansicht zum Ausstieg aus der Kernenergie
Erhebung
Erhebung durchTNS Emnid
Erhebungszeitraum03.08.2007 bis 04.08.2007
Befragung
Anzahl der Befragten1.003
RegionDeutschland
Altersgruppeab 14 Jahre
Veröffentlichung
Veröffentlicht durchDie Zeit
HerkunftsverweisZeit.de, Seite 19
Veröffentlichungsdatum9. August 2007
Bericht zum Thema

11.11.2008Kernenergie

Kernenergie bleibt Streitthema

Der elfte Atommülltransport nach Gorleben Statistik - Atommülltransporte nach Gorleben) hat es stark verspätet und von tausenden Polizisten eskortiert ins Ziel geschafft. Die Proteste gegen den jüngsten Castortransport zeigen, dass die Kernenergie - trotz Klimadiskussion - weiterhin viele Gegner in Deutschland hat.

Eine Mehrheit für eine Aufkündigung des Atomausstiegs existiert derzeit nicht. Am deutlichsten wird dies in einer für die Wochenzeitung Die Zeit durchgeführten Befragung durch das Marktforschungsunternehmen Emnid. Demnach war im August dieses Jahres mehr als die Hälfte der Deutschen (54 Prozent) für eine Beibehaltung des Atomausstiegs. 38 Prozent waren für einen Ausstieg aus dem Ausstieg (» Zeit-Umfrage - für oder gegen Beibehaltung des Atomausstiegs).

Noch im Juli 2008 schien die Nation in punkto Kernenergie klar in zwei Lager gespalten. Laut einer Umfrage für den TV-Sender N24 waren zu diesem Zeitpunkt 49 Prozent der Befragten für, 48 Prozent gegen den Ausstieg aus der Kernenergie (» N24-Umfrage - für oder gegen den Atomausstieg). Die Ergebnisse variieren aber von Umfrage zu Umfrage. Infratest dimap ermittelte etwa im selben Monat einen Bevölkerungsanteil von 51 Prozent pro Atomausstieg gegenüber 41 Prozent contra Atomausstieg (» ARD DeutschlandTREND-Umfrage - für oder gegen den Atomausstieg).

Mehrheit für längere Laufzeiten

Ähnlich sieht es beim Thema Laufzeitverlängerung für Atomkraftwerke aus. In einer Umfrage für den Stern waren im Juli jeweils 46 Prozent der Bundesbürger dafür beziehungsweise dagegen (» Stern-Umfrage - für oder gegen Verlängerung der Laufzeit von Kernkraftwerken). Einer Erhebung von TNS Emnid zufolge finden allerdings fast zwei Drittel (59 Prozent) der Deutschen die Idee, Kernkraftwerke länger laufen zu lassen und damit den Atomausstieg zu verzögern, gut (» N24-Umfrage - für oder gegen Verlängerung der Laufzeit von Kernkraftwerken).

Das Endlagerproblem

Die Endlagerproblematik bereitet vielen Deutschen Unbehagen, so die Studie Eurobarometer. Bei einer unterirdischen Lagerstätte für Atommüll in der eigenen Nachbarschaft würde sich mehr als jeder zweite Deutsche (56 Prozent) Sorgen über die Auswirkungen auf Umwelt oder Gesundheit machen. Jeder Vierte (25 Prozent) würde das Entstehen eines radioaktiven Lecks während des Betriebs der Lagerstätte fürchten. Atommülltransporte hin zu einem Endlager fänden dagegen nur neun Prozent der Befragten beunruhigend (» Umfrage zu größten Sorgen bei Nachbarschaft zu Atommülllager).

zur Statistik Antiatomprotest in Gorlebe

Grapherläuterung als Text für Text-to-Speech-Tools

Die dargestellte Statistik zeigt das Ergebnis einer Erhebung zum Thema "Sollte der bereits beschlossene Ausstieg aus der Kernenergie rückgängig oder nicht rückgängig gemacht werden?". Der angezeigte Graph gibt ein in dieser Form veröffentlichtes statisches Ergebnis wieder. Die Filterfunktion steht für diese Statistik leider nicht zur Verfügung. Veröffentlich wurde diese Statistik am 9. August 2007. Veröffentlicht wurden die Ergebnisse durch TNS Emnid. Der Herkunftsverweis zur Quelle der Statistik lautet: Zeit.de, Seite 19. An der X-Achse ist keine gesonderte Definition angegeben. Die Y-Achse trägt die Kennzeichnung "Anteil der Befragten". Die folgende Erklärung der Balken folgt der Reihenfolge von links nach rechts. Die Merkmalsausprägung "Der bereits beschlossene Ausstieg aus der Kernenergie sollte rückgängig gemacht werden" weist als Wert 38,00 Prozent aus. Die Merkmalsausprägung "Der bereits beschlossene Ausstieg aus der Kernenergie sollte nicht rückgängig gemacht werden" ist mit 54,00 Prozent ausgewiesen. Die Merkmalsausprägung "Weiß nicht / keine Angabe" weist als Wert 8,00 Prozent aus.

Für diese Befragung gelten die folgenden zusätzlichen Hinweise: Einsortiert wurde die Statistik bei Statista unter der Oberkategorie "Umwelt" und der Unterkategorie "Weitere". Dieser Frage wurden als Stichworte (Tags) Atomausstieg, Atomkraft, Atomkraftwerk, Atommüll, Energie, Energiepreis, Energieverbrauch, Energiewirtschaft, Kernkraftwerk, Nuklearenergie, Politik, Politische Einstellung, Preissteigerung, Umwelt und Umweltbewusstsein zugewiesen.

Nachfolgend einige Hintergrundinformationen zur Statistik "Sollte der bereits beschlossene Ausstieg aus der Kernenergie rückgängig oder nicht rückgängig gemacht werden?", soweit diese vorliegen. Anzahl der befragten Personen: 1.003. Als so genannte Missing Values werden untersuchte Individuen geführt. Als Ersteller der Studie ist angegeben: . Die Ergebnisse stammen aus folgender Studie: . Erhoben wurden die Daten dieser Studie im folgenden Zeitraum: 03.08.2007 bis 04.08.2007. Das vorliegende Ergebnis bezieht sich auf die Region Deutschland. Folgende Altersbeschränkung gilt für diese Untersuchung: ab 14 Jahre. Folgende zusätzliche Charakteristika gelten für die Personen dieser Erhebung: .

Dieser Textservice für die Sprachausgabe über Vorlese-Tools ist eine Dienstleistung von Statista.org. Bitte beachten Sie, dass in Folge der automatischen Zuspielung von Daten an einigen Stellen grammatikalische Fehler entstehen können. Wir bitten dies zu entschuldigen.

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