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Wen würden Sie wählen, wenn am nächsten Sonntag (14. Dezember 2008) wirklich Bundestagswahl wäre?

Sonntagsfrage zur Bundestagswahl (ZDF Politbarometer)
Erhebung
Erhebung durchForschungsgruppe Wahlen
Name der ErhebungZDF Politbarometer vom 12. Dezember 2008
Erhebungszeitraum09.12.2008 bis 11.12.2008
Befragung
Anzahl der Befragten1.268
RegionDeutschland
Altersgruppeab 18 Jahre
Besondere EigenschaftenWahlberechtigte
Art der BefragungTelefoninterviews
Veröffentlichung
Veröffentlicht durchZDF Politbarometer
HerkunftsverweisZDF Politbarometer vom 12. Dezember 2008, Grafik 2
Veröffentlichungsdatum12. Dezember 2008
Bericht zum Thema

29.08.2008Statistik-Einblick

Die Sonntagsfrage

'Welche Partei würden Sie wählen?'
Die Sonntagsfrage misst die aktuelle Wahlneigung

Verschiedene Meinungsforschungsinstitute stellen wöchentlich oder monatlich einer für die Gesamtbevölkerung repräsentativen Anzahl von Bundsbürgern die Frage, wen sie wählen würden, wenn am kommenden Sonntag die nächste Bundestagswahl wäre. Die Sonntagsfrage ist eines der wichtigsten Messinstrumente für die politische Stimmungslage in Deutschland.

Da die Frage während der laufenden Legislaturperiode gestellt wird, handelt es sich um eine rein hypothetische Wahlentscheidung. Die Sonntagsfrage misst also nicht tatsächliches Wahlverhalten, sondern aktuelle Wahlneigungen. Sie gibt damit einen Einblick in den laufenden Meinungsbildungsprozess der Bürger, der erst am Tag der Bundestagswahl zum Abschluss kommt. Rückschlüsse auf den Wahlausgang sind nur bedingt möglich, da unter anderem aktuelle politische Ereignisse, wichtige Personalentscheidungen oder wirtschaftlich-gesellschaftliche Veränderungen bis zur Wahl Einfluss nehmen können. Dies führt unter Politikern zum beliebten Ausdruck, dass es gelte "Wahlen zu gewinnen und keine Umfragen".

Dennoch lassen sich durch die ständige Wiederholung der Sonntagsfrage politische Trends ablesen und aktuelle politische Entwicklungen mit der wechselnden Parteienpräferenz der Wähler in Beziehung setzen. In Verbindung mit der eigentlichen Sonntagsfrage werden häufig auch Meinungen zu Reformen, Gesetzesvorhaben und anderen politischen Ereignissen abgefragt.

Wie bei allen Umfragen können auch bei der Sonntagsfrage die angegeben Ergebnisse innerhalb so genannter Fehlergrenzen von der realen Stimmungslage abweichen. Infratest dimap etwa weist diese Fehlergrenze mit 1,4 bis 3,1 Prozentpunkten aus. Konkret heißt dies, dass bei Angabe einer Prognose von "6 Prozent" ein Ergebnis von 6 plus/minus der Fehlergrenze die gleiche Wahrscheinlichkeit besitzt, die Wirklichkeit abzubilden. Solche Abweichungen können bei Wahlen einen erheblichen Unterschied ausmachen, wenn es um Bildung knapper Mehrheiten geht oder eine Partei den Sprung über die 5-Prozent-Hürde schaffen muss.

Neben der Sonntagsfrage gibt es noch die so genannte Wahltagsbefragung, bei der Wähler direkt nach ihrer Stimmabgabe am Tag der Wahl vor den Wahllokalen befragt werden. Auf Basis dieser Daten wird die erste Wahlprognose nach Schließung der Wahllokale an einem Wahltag um 18 Uhr erstellt. Die anschließend folgenden Hochrechnungen basieren dann bereits auf den bisher ausgezählten Stimmen.

Wöchentliche Sonntagsfragen werden in Deutschland unter anderem von der Forschungsgruppe Wahlen (siehe Statistik), von ForsaInfratest dimap, Allensbach, Emnid und GMS erstellt und sind bei Statista in aktueller Fassung zu finden.

zur Statistik Foto: Alexander Hauk, wikimedia

Grapherläuterung als Text für Text-to-Speech-Tools

Dieser Graph zeigt Erhebungsergebnisse zum Thema "Wen würden Sie wählen, wenn am nächsten Sonntag (14. Dezember 2008) wirklich Bundestagswahl wäre?". Für diese Statistik kann nur das aggregierte Ergebnis wiedergegeben werden. Eine Filterung der Erhebung ist leider nicht möglich. Veröffentlich wurde diese Statistik am 12. Dezember 2008. Die Erhebung wurde herausgebracht durch Forschungsgruppe Wahlen. Weitere Informationen finden Sie unter dem Herkunftsverweis zur Quelle: ZDF Politbarometer vom 12. Dezember 2008, Grafik 2. An der X-Achse ist keine gesonderte Definition angegeben. Die Y-Achse ist beschrieben mit "Anteil der Befragten". Die folgende Beschreibung der Balken verläuft von links nach rechts. Die Antwort "Ich würde die CDU/CSU wählen" weist als Wert 39,00 Prozent aus. Die Antwort "Ich würde die SPD wählen" ist mit 26,00 Prozent ausgewiesen. Die Antwortoption "Ich würde die FDP wählen" weist als Wert 11,00 Prozent aus. Die Antwortoption "Ich würde die Grünen wählen" ist von 9,00 Prozent der Befragten angegeben worden. Die Merkmalsausprägung "Ich würde die Linke wählen" ist mit 10,00 Prozent ausgewiesen. Die Merkmalsausprägung "Ich würde andere Parteien wählen" ist mit 5,00 Prozent ausgewiesen.

Folgende Anmerkungen wurden für diese Umfrage festgehalten: Die vorliegende Erhebung wurde bei Statista katalogisiert in der Oberkategorie "Gesellschaft & Politik" und der Unterkategorie "Politische Überzeugungen". Als Stichworte (Tags) wurden dieser Frage Angela Merkel, Bundestagswahl, CDU, CSU, Die Linke, FDP, Frank-Walter Steinmeier, Gregor Gysi, Grüne, Guido Westerwelle, Oskar Lafontaine, Partei, Parteipräferenz, Politik, Renate Künast, Sonntagsfrage, SPD, Wahl und Wahlen zugeordnet.

Es folgen Hintergrundinformationen zur aufgeführten Statistik "Wen würden Sie wählen, wenn am nächsten Sonntag (14. Dezember 2008) wirklich Bundestagswahl wäre?", soweit diese vorhanden sind. Anzahl der befragten Personen: 1.268. Als Fehlwerte (Missing Values) werden Untersuchte geführt. Als Durchführender der vorliegenden Untersuchung ist angegeben: ZDF Politbarometer vom 12. Dezember 2008. Als Durchführender der vorliegenden Untersuchung ist angegeben: ZDF Politbarometer vom 12. Dezember 2008. Erhoben wurden die Daten dieser Studie im folgenden Zeitraum: 09.12.2008 bis 11.12.2008. Die Erhebung bezieht sich auf die Region Deutschland. Folgende Altersbeschränkung gilt für diese Untersuchung: ab 18 Jahre. Betrachtet wurden in dieser Erhebung Personen mit folgenden speziellen Eigenschaften: Wahlberechtigte.

Dieser Textservice , implementiert für so genannte Text-to-Speech-Programme, die Webseiten vorlesen können, ist eine Dienstleistung von Statista.org. Bitte beachten Sie, dass aufgrund der automatisierten Datenzuspielung gelegentlich Fehler bezüglicher grammatikalischer Formulierungen entstehen können. Wir bitten dies zu entschuldigen.

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