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Welche Partei würden Sie wählen, wenn am kommenden Sonntag (7. Dezember 2008) Bundestagswahl wäre?

Sonntagsfrage zur Bundestagswahl (ARD Deutschland Trend)
Erhebung
Erhebung durchInfratest dimap
Name der ErhebungARD DeutschlandTREND Dezember 2008
Erhebungszeitraum01.12.2008 bis 03.12.2008
Befragung
Anzahl der Befragten1.500
RegionDeutschland
Altersgruppeab 18 Jahre
Besondere EigenschaftenWahlberechtigte
Art der BefragungComputergestützte Telefoninterviews (CATI)
Veröffentlichung
Veröffentlicht durchInfratest dimap
HerkunftsverweisARD DeutschlandTREND Dezember 2008
Veröffentlichungsdatum5. Dezember 2008
Bericht zum Thema

04.07.2008Bundespolitik

Patt in Berlin

Mit Grünen und FDP kommt die SPD derzeit auf 48 %
72 % sind eher nicht zufrieden mit der Großen Koalition
Die Berliner Politik steht vor der Sommerpause – die nachrichtenarme Zeit wird 2008 voraussichtlich mit der Diskussion um die SPD-Kanzlerkandidatur überbrückt werden. Doch auch bei der Union dürften aufgrund aktueller Umfragen viele angespannt in die Sommerferien gehen.

Die CDU/CSU schafft es weiterhin nicht, als Gesamtpartei von der allgemeinen Zufriedenheit mit der Arbeit von Bundeskanzlerin Angela Merkel (66 Prozent Zustimmung) zu profitieren. Nach dem aktuellen ARD-Deutschlandtrend gewinnt die Union zwar leicht hinzu, landet aber dennoch nur bei 36 Prozent der Stimmen – vergleichbar mit dem letzten Bundestagswahlergebnis. Damit stehen CDU/CSU deutlich vor der SPD, die nur 25 Prozent erreicht. Dennoch würden die Christdemokraten zusammen mit der FDP (12 Prozent) nicht auf eine Regierungsmehrheit kommen. Das politische Patt der letzten Wahl bestünde weiter fort. Sowohl CDU/CSU als auch die SPD blieben neben der großen Koalition nur Regierungsoptionen in einem Dreierbündnis mit FDP und Grünen, wenn Koalitionen mit der Linkspartei auf Bundesebene ausgeschlossen bleiben.

Begründung findet die Schwäche der Kanzlerpartei in der Unzufriedenheit mit der konkreten Arbeit der großen Koalition. Im Gegensatz zu den Zustimmungswerten für Angela Merkel selbst, sieht die derzeitige Bilanz ihrer Regierungsarbeit deutlich düsterer aus. Fast Dreiviertel der Deutschen sind unzufrieden mit den Ergebnissen, die Union und SPD in Berlin verkünden. Selbst unter Anhängern der Regierungsparteien bescheinigt nur jeder zweite der Kanzlerin und ihren Ministern eine gute Arbeit.

Steinmeier auf Ampelkurs?

Zur Kanzlerkandidatur der SPD bleibt der Trend der vergangenen Wochen unverändert. Die potenziellen Kandidaten Beck und Steinmeier können derzeit Kanzlerin Angela Merkel im direkten Vergleich nicht das Wasser reichen. Beck würden 13 Prozent der Deutschen direkt wählen, bei Steinmeier sind es 29 Prozent. Im internen Wettstreit gilt Außenminister Steinmeier gegenüber Beck bei der Mehrheit der Wähler als sympathischer, glaubwürdiger und kompetenter in Wirtschaftsfragen. 69 Prozent der Wähler sind überzeugt, dass er ein besseres Wahlergebnis gegen Angela Merkel erreichen würde als Kurt Beck. Dem SPD-Vorsitzenden bescheinigen die Bürger mehr „für die kleinen Leute“ zu tun, als dies Steinmeier zugetraut wird.

Mit Blick auf 2009 muss dies nicht heißen, dass die SPD bei der Kanzlerwahl chancenlos wäre. Setzt sich nach der bayrischen Landtagswahl im September Steinmeier im Zweikampf mit Beck als Kanzlerkandidat durch, wäre dies auch ein Signal in Richtung FDP. Zusammen mit Grünen und FDP kommen die Sozialdemokraten derzeit auf 48 Prozent. Wenn es Steinmeier gelingt, die SPD wieder an die 30 Prozentmarke zu führen, müsste Angela Merkel bei dieser Konstellation nach nur vier Jahren den Rückzug antreten.

zur Statistik Foto: Krischhahn, flickr/cc

Grapherläuterung als Text für Text-to-Speech-Tools

Der Titel der abgebildeten Statistik lautet "Welche Partei würden Sie wählen, wenn am kommenden Sonntag (7. Dezember 2008) Bundestagswahl wäre?". Für diese Statistik kann nur das aggregierte Ergebnis wiedergegeben werden. Eine Filterung der Erhebung ist leider nicht möglich. Veröffentlich wurde diese Statistik am 5. Dezember 2008. Veröffentlicht wurden die Ergebnisse durch Infratest dimap. Der genaue Herkunftsverweis zur Quelle lautet: ARD DeutschlandTREND Dezember 2008. Der Graph zeigt an der X-Achse keine übergeordnete Beschreibung. Die Y-Achse trägt die Kennzeichnung "Anteil der Befragten". Die folgende Erklärung der Balken folgt der Reihenfolge von links nach rechts. Die Antwortoption "Würde die CDU/CSU wählen" weist als Wert 37,00 Prozent aus. Die Antwortoption "Würde die SPD wählen" ist mit 23,00 Prozent ausgewiesen. Die Antwortoption "Würde die Linkspartei wählen" weist als Wert 12,00 Prozent aus. Die Antwortoption "Würde die FDP wählen" ist von 12,00 Prozent der Befragten angegeben worden. Die Antwortoption "Würde die Grünen wählen" ist mit 12,00 Prozent ausgewiesen. Die Antwortoption "Würde andere Partei wählen" ist mit 4,00 Prozent ausgewiesen.

Folgende Anmerkungen wurden für diese Umfrage festgehalten: Die vorliegende Erhebung wurde bei Statista katalogisiert in der Oberkategorie "Gesellschaft & Politik" und der Unterkategorie "Politische Überzeugungen". Dieser Frage wurden als Stichworte (Tags) Angela Merkel, Bundestagswahl, CDU, CSU, Die Linke, DVU, FDP, Frank-Walter Steinmeier, Gregor Gysi, Grüne, Guido Westerwelle, Kurt Beck, Linkspartei, NPD, Oskar Lafontaine, Parteipräferenz, Politik, Renate Künast, Sonntagsfrage, SPD und Wahl zugewiesen.

Nachfolgend einige Hintergrundinformationen zur Statistik "Welche Partei würden Sie wählen, wenn am kommenden Sonntag (7. Dezember 2008) Bundestagswahl wäre?", soweit diese vorliegen. Anzahl der befragten Personen: 1.500. Als Missing Values werden Personen geführt. Als Ersteller der Studie ist angegeben: ARD DeutschlandTREND Dezember 2008. Als Durchführender der vorliegenden Untersuchung ist angegeben: ARD DeutschlandTREND Dezember 2008. Die Daten wurden in folgendem Zeitraum erhoben: 01.12.2008 bis 03.12.2008. Die angezeigte Statistik ist gültig für die Region Deutschland. In dieser Studie wurden Personen folgenden Alters betrachtet: ab 18 Jahre. Betrachtet wurden in dieser Erhebung Personen mit folgenden speziellen Eigenschaften: Wahlberechtigte.

Dieser Textservice für die Sprachausgabe über Vorlese-Tools wird angeboten von Statista.org. Bitte beachten Sie, dass durch die Texterstellung unter automatischer Einbindung von Daten gelegentlich Fehler bezüglicher grammatikalischer Formulierungen vorkommen können. Wir bitten dies zu entschuldigen.

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