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Ausgabenanteile der privaten Haushalte für ausgewählte Güter und Dienstleistungen im Warenkorb

Ausgabenanteile für ausgewählte Güter und Dienstleistungen
Erhebung
Erhebung durchDestatis
Name der ErhebungVerbraucherpreisindizes für Deutschland - Monatsbericht - Mai 2008
ErhebungszeitraumMai 2008
RegionDeutschland
Altersgruppenicht zutreffend, da keine Befragung
Veröffentlichung
Veröffentlicht durchDestatis
HerkunftsverweisDestatis.de
Veröffentlichungsdatum13. Juni 2008
Hinweise
Lesehilfe: Im Warenkorb, anhand dessen das statistische Bundesamt die Inflationsrate berrechnet, stammen 31 Prozent der Ausgaben aus dem Bereich Wohnen, Nebenkosten und Energie. Der Grund dafür ist, dass nach Berechnungen von Destatis der durchschnittliche deutsche Haushalt im Monat derzeit 31 Prozent seiner Ausgaben für diesen Ausgabenbereich aufwendet. Der sogenannte Warenkorb beinhaltet eine möglichst repäsentative Auswahl verschiedener Güter zur Ermittlung des Preisindex und der Inflation. Der Warenkorb bildet hierbei den Ausgabenanteil der privaten Haushalte für die jeweiligen Güterkategorien ab. Die Zusammenstellung des Warenkorbs wird zudem in mehrjährigen Abständen angepasst.
Bericht zum Thema

27.06.2008Inflation

Lebenskosten steigen deutlich an

Preissteigerung von 7,5 % bei Nahrungsmitteln
Durchschnittlicher Anstieg von 3 % bei Privatkonsum
Um durchschnittlich 3,0 Prozent sind die Preise für den privaten Konsum von Mai 2007 bis Mai 2008 gestiegen. Zieht man den Durchschnittsdeutschen heran, der 1.300 Euro im Monat ausgibt, entspricht dies einer Belastung von 40 Euro. Vor allem die steigenden Wohn- und Verkehrskosten machen sich bemerkbar.

Der Warenkorb, auf dessen Grundlage das statistische Bundesamt die Berechnung des so genannten Verbraucherpreisindexes berechnet, besteht aus weit über hundert Produktgruppen. Unterteilt werden diese in zwölf Verwendungsgebiete, von denen Wohnausgaben, Verkehr, Freizeit/Unterhaltung und Nahrungsmittel die vier wichtigsten sind. Steigen die Ausgaben für Miete, Strom und Wasser, belastet dies, wegen des großen Anteils von 31 Prozent an den Gesamtausgaben, den Verbraucher stärker als etwa Preissteigerungen bei Telefonaten (Bereich „Nachrichtenübermittlung“: 3 Prozent) oder Schuhkauf (Bereich „Bekleidung“: 5 Prozent).

Wohnkosten sind Faktor Nummer eins

Drei der vier wichtigsten Ausgabenbereiche sind in den vergangenen 12 Monaten deutlich teurer geworden. Lebensmittel haben um 7,5 Prozent zugelegt, Verkehrausgaben (inkl. aller Ausgaben rund um das Auto) um 4,8 Prozent und Wohnkosten um 3,8 Prozent. Da fällt es kaum ins Gewicht, dass die Preise für Freizeit und Unterhaltung oder Nachrichtenübermittlung leicht gefallen sind. Der wichtigste Ausgabenbereich „Wohnausgaben“ hat schon in den vergangenen Jahren deutlich zugelegt. Umgerechnet zeigt die Indexberechnung des statistischen Bundesamts eine Zunahme der Wohnkosten um fast 50 Prozent (jährlich 2,6 Prozent) in einem Zeitraum von 15 Jahren. Veranschlagt man für das Jahr 1992 bei einer (fiktiven) 2-Zimmerwohnung inkl. Strom, Wasser und Heizung 400 Euro im Monat, sind hierfür heute fast 600 Euro zu überweisen.

Verteuerung von 3,0 Prozent in 2008


Nach fast zehn Jahren, in denen sich die Inflation im wirtschaftlich gesunden Bereich von bis zu 2 Prozent bewegt hat, könnte 2008 die höchste Preissteigerungsrate seit 1993 bringen. Im Zuge der Belastungen durch die deutsche Einheit und stark ansteigende Staatskredite hatte damals die Inflation einen Spitzenwert von 5,1 Prozent im Jahresschnitt erreicht. Seit Januar 2008 bewegt sich die Steigerungsrate, getrieben durch den Anstieg bei Energie- und Lebensmittelkosten, monatlich rund um die Marke von drei Prozentpunkten.

zur Statistik Foto: sylvar, flickr/cc

Grapherläuterung als Text für Text-to-Speech-Tools

Die dargestellte Statistik zeigt das Ergebnis einer Erhebung zum Thema "Ausgabenanteile der privaten Haushalte für ausgewählte Güter und Dienstleistungen im Warenkorb". Für diese Statistik kann nur das aggregierte Ergebnis wiedergegeben werden. Eine Filterung der Erhebung ist leider nicht möglich. Das Veröffentlichungsdatum dieser Erhebung ist der 13. Juni 2008. Veröffentlicher der Untersuchung ist Destatis. Der Herkunftsverweis zur Quelle der Statistik lautet: Destatis.de. Der Graph zeigt an der X-Achse keine übergeordnete Beschreibung. Die Y-Achse trägt die Kennzeichnung "Ausgabenanteil der privaten Haushalte". Die folgende Beschreibung der Balken verläuft von oben nach unten. Die Merkmalsausprägung "Anteil des Bereichs Wohnung, Wasser, Strom, Gas, andere Brennstoffe am Warenkorb im Mai 2008" weist als Wert 31,00 Prozent aus. Die Antwortoption "Anteil von dem Bereich Verkehr am Warenkorb im Mai 2008" ist mit 13,00 Prozent ausgewiesen. Die Antwortoption "Anteil von Freizeit, Unterhaltung und Kultur am Warenkorb im Mai 2008" weist als Wert 12,00 Prozent aus. Die Antwort "Anteil von Nahrungsmitteln und alkoholfreien Getränken am Warenkorb im Mai 2008" ist von 10,00 Prozent der Befragten angegeben worden. Die Antwort "Anteil von anderen Waren- und Dienstleistungen am Warenkorb im Mai 2008" ist mit 7,00 Prozent ausgewiesen. Die Antwort "Anteil von Einrichtungsgegenständen, Geräten und Ausrüstungen für den Haushalt sowie dem Bereich Instandhaltung am Warenkorb im Mai 2008" ist mit 6,00 Prozent ausgewiesen. Die Merkmalsausprägung "Anteil von Bekleidung und Schuhen am Warenkorb im Mai 2008" ist mit 5,00 Prozent ausgewiesen. Die Merkmalsausprägung "Anteil von Beherbungs- und Gaststättendienstleistungen am Warenkorb im Mai 2008" ist mit 4,00 Prozent ausgewiesen. Die Antwortoption "Anteil des Bereichs Gesundheitspflege am Warenkorb im Mai 2008" ist mit 4,00 Prozent ausgewiesen. Die Antwortoption "Anteil von alkoholischen Getränken und Tabakwaren am Warenkorb im Mai 2008" weist als Wert 4,00 Prozent aus. Die Antwortoption "Anteil des Bereichs Nachrichtenübermittlung am Warenkorb im Mai 2008" weist als Wert 3,00 Prozent aus. Die Antwort "Anteil des Bildungswesens am Warenkorb im Mai 2008" weist als Wert 1,00 Prozent aus.

Für diese Befragung gelten die folgenden zusätzlichen Hinweise: Lesehilfe: Im Warenkorb, anhand dessen das statistische Bundesamt die Inflationsrate berrechnet, stammen 31 Prozent der Ausgaben aus dem Bereich Wohnen, Nebenkosten und Energie. Der Grund dafür ist, dass nach Berechnungen von Destatis der durchschnittliche deutsche Haushalt im Monat derzeit 31 Prozent seiner Ausgaben für diesen Ausgabenbereich aufwendet. Der sogenannte Warenkorb beinhaltet eine möglichst repäsentative Auswahl verschiedener Güter zur Ermittlung des Preisindex und der Inflation. Der Warenkorb bildet hierbei den Ausgabenanteil der privaten Haushalte für die jeweiligen Güterkategorien ab. Die Zusammenstellung des Warenkorbs wird zudem in mehrjährigen Abständen angepasst. Die vorliegende Erhebung wurde bei Statista katalogisiert in der Oberkategorie "Gesellschaft & Politik" und der Unterkategorie "Wirtschaft". Dieser Frage wurden als Stichworte (Tags) Alkohol, Ausgaben, Bekleidung, Bildung, Brennstoffe, Dienstleistungen, Gas, Gastwirtschaft, Gesundheitswesen, Haushalt, Inflation, Inflationsrate, Nahrungsmittel, Preis, Schuhe, Strom, Tabak, Verbraucherpreis, Verkehr, Warenkorb, Wasser, Wirtschaft, Wirtschaftliche Lage, Wirtschaftsentwicklung und Wohnen zugewiesen.

Nachfolgend einige Hintergrundinformationen zur Statistik "Ausgabenanteile der privaten Haushalte für ausgewählte Güter und Dienstleistungen im Warenkorb", soweit diese vorliegen. Anzahl der befragten Personen: nicht zutreffend, da keine Befragung. Als so genannte Missing Values werden nicht zutreffend, da keine Befragung untersuchte Individuen geführt. Als Ersteller der Studie ist angegeben: Verbraucherpreisindizes für Deutschland - Monatsbericht - Mai 2008. Die Ergebnisse stammen aus folgender Studie: Verbraucherpreisindizes für Deutschland - Monatsbericht - Mai 2008. Folgende Daten geben den Erhebungszeitraum an: Mai 2008. Das vorliegende Ergebnis ist gültig für die Region Deutschland. In dieser Studie wurden Personen folgenden Alters betrachtet: nicht zutreffend, da keine Befragung. Betrachtet wurden in dieser Erhebung Personen mit folgenden speziellen Eigenschaften: .

Dieser Textservice , implementiert für so genannte Text-to-Speech-Programme, die Webseiten vorlesen können, wird angeboten von Statista.org. Bitte beachten Sie, dass durch die Texterstellung unter automatischer Einbindung von Daten vereinzelt grammatikalische Fehler auftreten können. Wir bitten dies zu entschuldigen.

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